Willkommen im Tal der |
Helmtiger |

Es geht heute um die Frage: Wie fange ich einen Helmtiger ?
Grundsätzlich macht man sich sprichwörtliche Neugierde des Tieres zu Nutzen.
Du begibst dich in den Urwald von Westindien, welcher bekanntlich der
Aufenthaltsort dieses Tieres ist.
Im Urwald fällst du Bäume in der Gestalt, daß du genau ein kreisrunde Lichtung
mit 400 m Durchmesser erhälst.
Den Baum, der genau im Mittelpunkt des Kreises steht, lässt
du stehen.
Um diese Lichtung hebst du einen mindestens 2 m tiefen Graben aus und häufelst
den Abraum zu einem Erdwall um die Lichtung auf.
Nach getaner Arbeit stellst du dich hinter dem Baum in der Mitte der Lichtung
auf und wartest.
Nach einiger Zeit kommt dann der Helmtiger und schaut nach, welcher Idiot sich
solch eine Arbeit gemacht hat.
Natürlich kann er nicht über den Rand des Erdwalles schauen und ist bemüht,
diese Hindernis zu erklimmen. Dabei verraten ihn die dabei entstehenden
Geräusche. Du stellst dich geschickt so hinter den Baum, daß dieser genau
zwischen dir und dem Helmtiger steht. Somit ist es dem Helmtiger, nachdem er den
Erdwall erklommen hat, unmöglich, dich zu sehen.
Der Helmtiger ist jedoch sehr neugierig und zäh. Er rennt um die Lichtung herum
und versucht, auf der anderen Seite der Lichtung über den Wall zu schauen.
Wieder bist du schneller und er kann dich nicht sehen. Dies wiederholt sich
mehrere Male.
Nun ist es jedoch so, daß der Helmtiger immer außen herum um denWall läuft
während du den kürzeren Weg um den Baum hast. Dies, zusammen mit der natürlichen
hohen Luftfeuchtigkeit, verbunden mit hoher Sonneneinstrahlung, wie das im
Dschungel von Westindien so üblich ist, läßt den Helmtiger nach einiger Zeit
stark ermüden. Der Tiger setzt sich um zu verschnaufen nieder. Dabei nimmt er
den Helm ab.
Auf diese Chance hast du gewartet: Jetzt fängst Du den Helmtiger wie einen
normalen Tiger.

Verhalten:
Diese Spezies, die zu den Allesfressern gehört,
tritt sehr gern im Rudel auf und macht Pisten unsicher.
In der Brunftzeit (Oktober bis März) ist sie besonders
gefährlich für alle anderen Wintersportler.
Verbreitung:
Auf den meisten Pisten der Schweiz, Österreichs und
Deutschlands anzutreffen, nachts auch in Bars und Restaurants
(sog. Apres-Ski), ganz Harte haben sich im Bunker eingenistet.
Fortbewegung:
Immerzu schnell, unberechenbar, ohne Rücksicht auf Verluste
Besondere Merkmale: Ernährt sich vorwiegend von Süßgetränken,
Spätzle und
Maultaschen. Vereinzelte Exemplare einer Subspezies trinken
auch Bier. Ausgeprägt kleines Hirn.
Gehört zur Familie des Porcus sporticus superprimitivus.
Helmtiger empfiehlt: Halten
Sie am Pistenrand auf, dort sind Sie vor dieser Spezies
sicher.